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Komplikationen und Misserfolge in der Implantologie
22.02.2010
Teilnehmerrekord beim 5. Experten Symposium in Köln

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Beim 5. Experten Symposium am 14. Februar 2010 in Köln behandelte der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte (BDIZ EDI) ein Thema, das die orale Implantologie in den nächsten Jahren vermehrt beschäftigen wird: Behandlungsfehler und Komplikationen. Bei einer Zahl von rd. einer Million gesetzten Implantaten pro Jahr in Deutschland erhöhen sich trotz der über 95-prozentigen Erfolgsquote zwangsläufig auch die Zahlen von Komplikationen und Misserfolgen. Wie groß das Interesse der Fachwelt an dieser Thematik ist, bewies die hohe Besucherzahl. Der BDIZ EDI hieß mehr als 250 Teilnehmer im Hotel Hilton Cologne willkommen – so viele wie noch nie in der fünfjährigen Geschichte des eintägigen Experten Symposiums.

Das Experten Symposium machte seinem Namen alle Ehre. Das Programm – von BDIZ EDI-Vizepräsident Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller (Köln) erstellt – wartete mit namhaften Experten auf, die sich den Komplikationen bei bzw. nach der Implantation im Detail widmeten und auch konkrete Lösungsansätze zur Vermeidung und Korrektur lieferten. Als Referenten traten auf: Priv.-Doz. Dr. Jörg Neugebauer (Köln), Prof. Dr. Germàn Gómez-Román (Tübingen), Arne König (Darmstadt), Prof. Dr. Peter Tetsch (Münster), Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen (Freiburg), Prof. Dr. Fouad Khoury (Münster Olsberg), Priv.-Doz. Dr. Dr. Daniel Rothamel (Köln), Dr. Arndt Happe (Münster), Per Fossdal (Kempten), Prof. Dr. Walther Wegscheider (Graz), Prof. Dr. Peter Pospiech (Homburg), Dr. Dr. Martin Bonsmann (Düsseldorf).

Am Ende der Fortbildungsveranstaltung hatte sich für die Teilnehmer herauskristallisiert: Misserfolge müssen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Komplikationen können bereits vor der chirurgischen Phase auftreten. Vorhandene Funktionsstörungen sollten frühzeitig mitbehandelt werden.

„Keiner zeigt gerne Komplikationen oder seine eigenen Misserfolge. Es ist aber angesichts der steigenden Zahl an Implantationen in Deutschland an der Zeit, auch offen über solche Probleme zu sprechen, weil nur so neue Fehler vermieden und überholte Therapiekonzepte verändert werden können“, begründet BDIZ EDI-Präsident Christian Berger die Themenwahl „Komplikationen und Behandlungsfehler“ des BDIZ EDI im Jahr 2010, das mit dem Experten Symposium in Köln eingeleitet wurde.

( awu )

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